Peer Club Retreat
Führung kann einsam sein. Und anstrengend. Und laut.
Dieser Rückzugsort ist das Gegengift: vier Tage weg von der Inbox, dem Team, den Meetings und den Entscheidungen – in einer ruhigen Ecke Brandenburgs, mit einer kleinen Gruppe von Menschen, die genau wissen, wie es sich anfühlt, mehr zu tragen, als man manchmal tragen kann. Sehen Sie es als eine Workation: Teils Urlaub, teils Reflexion, teils Arbeit.
Wir werden entschleunigen, nach draußen gehen, unsere Körper bewegen und gemeinsam reflektieren. Nicht in einem stickigen Raum. Nicht mit einem dichten Programm. Sondern in der Natur, direkt am Rande des Nationalpark Odertal. Mit genug Platz, um sich selbst denken zu hören, und genug guter Gesellschaft, um dorthin zu gelangen, wo man allein nicht hinkommt.
Wir werden auf unsere „Bosides“ achten. Sie führen Buch und kennen manchmal den richtigen Weg, bevor wir ihn sehen. Körperbasierte Praktiken sind in das Retreat eingebunden, nicht als Wellness-Zusatz, sondern als eine Art des Wissens.
Der diesjährige Rückzug konzentriert sich auf eine Frage, die in fast jeder kollaborativen Organisation auftaucht: Wie führt man, ohne zu dominieren – oder unterzugehen? Wir schwanken zwischen zu viel Übernahme und zu viel Zurückhaltung. Den Weg zu finden, auf dem Führung geteilt und tatsächlich effektiv ist, ist ein Handwerk. Wir werden ihn gemeinsam durch unsere Fälle und Erfahrungsberichte erkunden.
Was zu erwarten ist: Peer-Reflexion in Kleingruppen. Moderierte Fallarbeit für Interessierte. Zeit in der Natur. Körperbasierte Praktiken. Gutes Essen. Lange Abende oder langer Schlaf, je nach persönlichen Bedürfnissen. Ein täglicher Arbeitsblock, damit Sie nicht ins Chaos zurückkehren. Und die besondere Erleichterung, sich nicht erklären zu müssen, weil die Leute im Raum es bereits verstehen.
Was Sie mitnehmen werden: Ein klareres Gefühl dafür, wo Sie in Ihrer Führungsrolle stehen – und wohin Sie wollen. Neue Perspektiven auf Ihre schwierigsten Herausforderungen, geprägt von Menschen, die ähnliche Hürden gemeistert haben. Einige konkrete Experimente, die Sie bei Ihrer Rückkehr ausprobieren können. Etwas Erholung, die tatsächlich nachhaltig war. Und eine kleine Gruppe von Menschen, die Sie anrufen können, wenn es schwierig wird.
Für wen es ist: Führungskräfte von gemeinnützigen Organisationen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Peer-Club-Mitglieder und Freunde, die genau nach einem solchen Raum gesucht haben.
Wo: Stolzenhagen, Brandenburg (ca. 2 Stunden von Berlin entfernt), in einem Dorf mit Gemeinschaftscharakter am Rande der Natur. Bringen Sie Ihre Wanderschuhe und/oder Ihr Fahrrad mit!
Wann: 12.–15. Oktober 2026 (4 Tage, 3 Nächte)
Größe: Absichtlich klein (8–12 Personen)
Kosten:
- € 690 Zimmerpreis für Mehrbettzimmer (Frühbucherrabatt: € 640)
- Einzelzimmerpreis von 890 € (Frühbucherrabatt: 790 €); nach Verfügbarkeit
- Förderplätze verfügbar, bitte kontaktieren Sie mich für weitere Informationen
- Wenn möglich, ziehen Sie doch in Erwägung, etwas Gutes weiterzugeben, indem Sie zusätzlich zu Ihrem Tarif 50% hinzufügen.
Tragen Sie Ihr Interesse bis zum 15. Mai ein, um von Frühbucherrabatten zu profitieren.
Der Peer Club Retreat findet statt von Christa und Jotham. Christa ist eine erfahrene Facilitatorin für verkörperte Führung, eine trauma-informierte Therapeutin und unsere Gastgeberin im Kooperativen Dorf Stolzenhagen. Sie bringt tiefgreifendes Wissen darüber mit, was es bedeutet, ein Leben und eine Gemeinschaft aufzubauen, die Menschen wirklich trägt. Jotham ist ein erfahrener Nonprofit-Führungskraft und Moderator. Er liebt es, Lernräume mit Bescheidenheit, Neugier und dem Glauben an kollektives Wissen zu schaffen.